Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one strange world - 18.04.2019 um 09:53:13

  


Menschen sind durchaus irrational was geld und spenden angeht:
mehr als 700 millionen euro spenden sind jetzt laut focus online schon für notre dame zusammengekommen (nichts dagegen wurde für die ausbildung junger einwanderInnen in frankreich gespendet), dabei ist klar, dass weder die wertvolle alte orgel, noch die marienstatue aus dem 14. jahrhundert noch die dornenkrone (die angeblich jesus trug), noch die glasrosette in der kuppel beschädigt wurden und sowieso mehrere versicherungen an der schadensregulierung beteiligt sein werden. Schwarzgeld säubern?
Nur zum vergleich: für die opfer des greenfelltower brands wurden 10 millionen aufgebracht. Die 1 million euro soforthilfe für die opfer der brände in portugal scheint irgendwie versickert zu sein. Für die ertrinkenden menschen im mittelmeer hat einer grad mal 120 000 euro zusammengebracht.

Der umsatz von spielautomaten (die auch noch „glücks“spielautomaten heissen) beträgt in deutschland jährlich 46 milliarden, die lottogesellschaften nehmen jährlich etwa 7 milliarden ein. In portugal rubbeln sich die armen an lotterie losen noch ärmer.
Wie kann man sich erklären, dass z.b. in deutschland die leute gern die steuer bescheissen, aber für oft sehr dubiose nicht registrierte vereine („arme kinder“ „tierhilfe“) spenden?

People are so irrational when spending money. More than 700 million euros have been donated to restore notre dame, nothing has been donated for education of young immigrants in france. And it's known that neither the old big pipe organ, nor the 14th century madonna, nor the crown of thorns, nor the round glass window have been damaged and several insurance companies will cover damage. Is it about cleaning dirty money?
Just for comparison: only 10 millions have been donated for the victims of the greenfell tower fire. The 1 million euro immediate support for the victims of the fires in portugal seem to have somehow disappeared. For drowning people in the mediterranean a man managed to collect 120 000 euros.

In germany people spend 46 billion euros at gambling machines and about 7 billions for lotto companies. In portugal the poor rub the rest of their money into lotterie tickets.
How is it that people love to cheat tax office but donate quite often for fishy non registered associations like „for poor children“ or „help for animals“?
luisa in one beautiful world - 17.04.2019 um 13:17:04

  


wenn ihr was über unsere reise durch südportugal lesen/sehen wollt / if you want to see/read about our trip through southern portugal

www.threefivesix.blogspot.com
luisa in one strange world - 17.04.2019 um 09:56:20

 kunst aus abfallmade in africa 


Was ich noch tun würde: ich würde kleinkriminellen freistellen an einem öko-projekt mitzuarbeiten statt in den knast zu gehen. Ich würde die produktion von plastikwaren und tüten verbieten. Das trifft natürlich vor allem die kinder die ja schon im zartesten alter auf plastik angefixt werden mit all dem scheiss, der sich spielwaren nennt. All das plastik das schon existiert würde ich als bau- und dämm material nutzen. Genau so den schrott – afrika machts vor.
Im senegal hab ich jahrelang ein frauenprojekt gesponsort. Die frauen sammelten plastiktüten und kabel ein und verarbeiteten es zu bodenmatten.
Ich bin ausserdem dafür den 1. april zu einem weltweiten müll-sammeltag zu machen: jeder mensch sammelt da müll ein wo sie/er lebt.

What i would do too: i would give smalltime criminals the choice to either stay in prison or take part in an ecological project. I would prohibit the production of plasticobjects and plasticbags. That of course hits kids most, they are being hooked on plastic from their very first moments of life, with all the garbage called toys. All the plastic already existing i would use as material for building and insulating. Same with scrap metal – africa shows us how to do it.
In senegal i supported a women's project for years. The women collected plastic bags and cables and made mats out of it.
And i suggest we make the first of april a worldwide day for collecting garbage – every person collects the dumped stuff they find around their place. April fools day is the perfect day for it.
luisa in one world - 16.04.2019 um 10:26:09

  


Die medienmeute ist offenbar weitergezogen – von fridays for future hört und sieht man kaum noch was in der presse. Und während die kinder zu recht um ihre zukunft kämpfen und alle sich mit brexit und der bevorstehenden geburt von meghans baby beschäftigen kauft china europa auf. Schier unbemerkt von der weltpresse haben sich chinesische firmen in elektrizität, wasser, häfen, geschäfte eingekauft. In portugal ist es besonders sichtbar. Der hafen sines ist praktisch schon chinesisch, da gabs jetzt auch gleich ein öltankerunglück mit verseuchung des meers. Die früher staatliche elektrizitätsgesellschaft edp ist zu einem viertel in chinesischer hand "three gorges" und diese hand greift nach mehr. Auch der griechische hafen piräus gehört china. Die „armen“ länder sind halt schnell auf die „lukrativen“ angebote der chinesen eingestiegen. Was das aber bedeutet, wenn china in europa so einen großen einfluss hat? Mir fällt nur auf, dass alle das neue huawei smartphone so geil finden und kein problem damit haben, dass huawei auch beim g5netzausbau einsteigt. Früher wenn wir demonstrierten, musste die polizei noch mühsam ermitteln, wer bei der demo dabei war. Heute checken sie einfach wer am ort der demo eingeloggt ist. Und huawei kann dann schon mal die daten an die regierung weitergeben. Man weiss ja nicht wann man sie mal brauchen kann.
In china wird „fehlverhalten“ öffentlich angeprangert, wenn man nicht gleich eingesperrt wird. Da ist dann schnell schluss mit öffentlichem protest.


The press ratpack moved on – you hardly hear and see anything about the friday-for-future movement anymore. And while kids quite rightly fight for their future and everyone is concentrated on brexit and meghans baby, china buys europe. Silently and almost unnoticed by world press chinese companies bought electricity, water, traffic, ports in europe. Piräus in greece and sines in portugal are already practically chinese. In sines there was an accident with a petroleum tanker, polluting the sea a few days ago. A quarter of portugals former state run edp electricity company belongs to china now and "three gorges" is grabbing for more. „Poor“ countries willingly fell for the seemingly profitable offers of china. But what does chinese influence in europe really mean?

I've noticed that the new huawei smartphone has become the ultimate kick lately because it's so cool, but no one seems to have a problem with the company also taking part in the net extension g5. When we protested in the eighties the police had to find out with great difficulty who took part at the demonstration. Today they just check who's logged in at the place of the demo. And huawei can pass on the data to their government. You never know when they'll come handy. In china people who do something wrong are being denounced publicly, if not put to prison at once. That soon puts an end to public protest.
luisa in one green dream - 15.04.2019 um 10:56:09

  


 mein summender brummender garten 


Wusstet ihr wie problematisch private gärten und grünanlagen sind? Über 5000 tonnen pestizide und andere gifte werden jährlich in gärten eingesetzt.
Eine schweizer salamandra-leserin berichtete von einer statistik, die ihr bruder, ein metzger, erstellt hat. Danach wird rund ein viertel des gesamten fleischverbrauchs von haustieren gefressen. Therese schreibt, dass das vielzitierte argument, tiere bekämen ja nur abfallprodukte, nicht stimmt, weil es „in der verarbeitung von tieren keine abfallprodukte gibt“. Hunde können vegetarisch ernährt werden, bei katzen gibt es die sorge dass sie ohne fleisch sterben würden. Diese sorge kann ich zerstreuen. In meinem alentejo dorf gibt es eine menge katzen, die sich von altem brot, käseresten, etwas milch und gekochten kartoffeln ernähren, die sie von den familien bekommen.
Wenn ich was zu sagen hätte, würde ich sofort alle städte mit grünflächen fluten auf denen essbare pflanzen und beeren wachsen. Guerilla gardening ist ja so ein ansatz, der in vielen städten aber verboten wird – diese völlig überkommene beamtenmeierei würde ich natürlich auch abschaffen. Ich würde den öffentlichen verkehr kostenlos und den autoverkehr in städten chancenlos machen. Gefängnisse würde ich zu biogärtnereien und imkereien umgestalten, sodass die gefangenen sinnvolle, erfreuliche arbeit für die gemeinschaft machen können. Auf den strassen dürfte nicht mehr als 60 kmh gefahren werden, erstens gäbe es dann kaum noch unfälle, zweitens würde der benzinverbrauch drastisch reduziert.

Guerilla gardening!! now!!

in germany about 5000 tons of agricultural poison are used to trim private gardens. A swiss reader of my internet diary wrote to me that her brother, a butcher, worked out, that about 25 percent of meat produced is eaten by pets. People like to argue that pets only get the remains of animals butchered, but, as therese says, there are no remains in processing meat of animals. Dogs could easily be fed on veggies, but some think cats would die if they had no meat. Not true. In my alentejo village there are lots of cats feeding on bread, cheese crumbles, some milk or boiled potatoes they get from families.
If i had a say i would flood cities with green patches on which i would grow eatable plants and berries. Guerilla gardening is such an attempt, however: prohibited in many cities – this totally out of time buro-crazy would be elliminated by me too. I would make free public transport and thus discourage traffic by cars in towns. Prisons i would turn into eco garden centres and bee sanctuaries, and prisoners would be able to do satisfactory work for communities.
I would limit the speed outside towns, villages or cities to 50 miles per hour, that would reduce accidents next to zero and use up less petrol.

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