tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.

my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.

fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!

c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!

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luisa in one world - 11.04.2021 um 11:30 Uhr

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in germany there is a lot of claiming we should follow "sience". but in science there are many voices and many different results of research. there is always one mainstream opinion however and those who don't follow it are often considered "not scientific", stupid or, worst of all, esoteric. it's some kind of new inquisition practised by many scientists and politicians now. best known victim of this strategy is perhaps rupert sheldrake who found out in his research (which of course is complete nonsense and esoteric as well) that there is communication between plants and that there are morphic fields where everything already known and experienced is stored.

it's quite interesting though, that even "serious" scientists steal from the completely unscientific people. there was penicillin from fungus used by irish women long before fleming "discovered" it. ciba geigy pharmacologists went to south america and africa at the beginning of the last century to find healing substances used by indigenous people. they took it from them and synthesized the effective substances and sold the medication afterwards to the people there (as documented in ciba geigy's magazin).

artemisia annua used as  powerful healing plant in africa to fight malaria was acknowledged in european medicine only after the pharma industry had their hands in processing it.


luisa in einer welt - 11.04.2021 um 09:07 Uhr

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es ist etwas ermüdend immer wieder auf mails zu antworten, in denen ich gemahnt werde "die wissenschaft" ernst zu nehmen. "die wissenschaft" gibts gar nicht. es gibt wissenschaftler, die forschen, die sind sich sehr oft nicht einig. da aber frau merkel nur noch eine wissenschaftliche spur zulässt, gibts da natürlich probleme.virologe drosten hat einen "notruf" gestartet. ich empfehle die bundeswehr. die hat in portugal geholfen die not in den intensivstationen fast komplett zu beenden. warum nicht auch in deutschland!

ich finds spannend, dass forschung auch und schon die ganze zeit ausserhalb dessen stattfindet, was die meisten akademisch konditionierten  wissenschaftler akzeptieren. bestes beispiel: penicillin, das von irischen frauen schon verwendet wurde, bevor alexander fleming es 1928 "entdeckt" hat. oder mitochondrien, die von den weisen frauen befragt wurden (was natürlich wissenschaftlich gesehen esoterischer quatsch ist, aber super funktioniert) und offiziell vom deutschen forscher richard altmann entdeckt und als kraftwerk der zelle bezeichnet wurde. vieles mit dem sich wissenschaftler schmücken wurde vorher von indigenen gruppen erforscht und verwendet. bestes beispiel "ciba zeitschrift" vom pharma riesen ciba geigy. da wird immerhin sehr ehrlich beschrieben, wie schweizer pharmakologen nach südamerika und afrika gingen, die naturmittel der einheimischen  mitnahmen, synthetisierten und das produkt dann den leuten wieder verkauften.


luisa in one beautiful world - 10.04.2021 um 10:36 Uhr

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moos umfängt die grauen steine wie eine lebendige atmende haut. überall strahlt der gelbgoldene ginster aus dem frühnebel heraus. auf dem warmen stein liegen und träumen! kaffee aus dem laden. ein fuchs kreuzt meinen weg. dann zwei wildschweine und hinter ihnen zwei winzige frischlinge. wie schön das leben ist ohne nachrichten!

 

moss covers the grey rocks like a living and breathing skin. everywhere the yellow-golden gorse breaks through the early morning mist. to lie on the warm rock and dream! coffee from the shop. a fox crosses my path. then two wild boars and after them two tiny little baby boars. how beautiful life is without the news!


luisa in einer anderen wirklichkeit - 09.04.2021 um 07:42 Uhr

bei den alten steinen

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dann kam das wasser

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auf dem magischen platz zwischen den alten steinen hatte ich plötzlich, wie soll ich es nennen, eine wirklichkeits-verschiebung. es gibt ja eine hypothese der physikerInnen dazu: zeit existiert nicht. und natürlich kenne ich etwas davon als herbeigeführten zustand in einer trance. aber da sass ich, hörte die vögel singen, in der ferne ein auto und ich spürte wie sich die wirklichkeitsebenen öffneten. alles ist jetzt, gleichzeitig. vergangenheit, gegenwart, zukunft - alles jetzt, die ebenen ineinanderverschoben miteinander verbunden und ich selbst bin die die ich immer war, die ich bin, die ich sein werde in vielen dimensionen, erinnerungen, verkörperungen. ich löste mich in reine energie auf, setzte mich neu zusammen zu allem was ich verkörpere und während ich mit formen und mustern aus mir spielte, kam aus meinem körper ein tiefes wummern. als es mir echt zu unheimlich wurde, stand ich auf und ging weg, aber die landschaft selbst erschien in dieser verschobenen realität in immer neuen formen und bedeutungen und ich dachte: das ist wahrscheinlich so ein augenblick in dem manche menschen, die das erleben verrückt werden, weil man das ohne vorbereitung gar nicht verarbeiten und akzeptieren kann. ich war vorbereitet.
ich ging in den laden wo es kaffee zum mitnehmen gibt. kaffee trinkend erfasste mich eine welle von heiterkeit. dann fing es an zu schütten, ein gewitter zog übers land und alles war einfach nur wundervoll.

 

on the magical place between the old rocks i suddenly had, how can i describe it, an experience of reality shifting. there is this hypothesis of scientists that time does not exist. and of course i know some of it through trances i work myself into. but i sat there, heard the birds sing, heard a car in the distance and i felt how the planes of reality opened. everything is now, all at the same time entwined somehow, past, present, future - everything is now and i am the one i always was, i am, i will be in many dimensions, memories, appearences, i dissolved into pure energy and reset my whole being into everything it embodies. and while i was playing with shapes and patterns a deep humming sound came from the inside of my body. when it started to be too eerie somehow i got up and went away, but even then the landscape appeared in this shifted dimension in ever new shapes. and i thought: this is probably the moment when people who experience this lose their mind because without being prepared for it one cannot accept a state like this. i was prepared.
i went into the shop where they sell coffee to go. drinking the coffee i was swept into laughter by a wave of hilariousness. then it started to pour down with rain. a thunderstorm hit the land and everything was simply wonderful.


luisa in einer kuriosen welt - 08.04.2021 um 09:05 Uhr

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die lockdownstrategie allenthalben erinnert mich komischerweise an ein interview mit paul bowles, das ich mit ihm in seinem haus in tanger vor vielen jahren machte. er beklagte sich, dass vom dach wasser in seine wohnung tropfte und tatsächlich waren überall wasserpfützen. ich schlug vor: eimer aufstellen? er sagte: ich habe die drastischere möglichkeit gewählt, ich lasse das dach neu machen.

das dach neu machen wäre in diesem fall: klinikpersonal gut bezahlen und so mehr menschen finden, die den job machen wollen, menschenwürdige lebensbedingungen für alle, klimaschutz/aufforstung um lebensraum für tiere zu schaffen, die superreichen ordentlich besteuern statt almosen von ihnen zu nehmen. denn der lockdown ist keine zukunfts-strategie. einen strengeren lockdown als italien und spanien zu beginn der pandemie hatten, gabs wohl nie. und dennoch gehts immer so weiter, sobald der lockdown zu ende ist steigen die infektionszahlen wieder, irgendwie klar oder ...

 

 

the lockdown strategy of governments reminds me funnily enough of an interview i did with paul bowles in his house at tangiers many years ago. he complained, that from the roof water was leaking into his appartment and indeed - there were many waterpuddles on the floor. i suggested: put buckets up. he said: i chose the radical solution. i'll have the roof done.

to fix the roof in this case would mean: pay hospital staff better thus get more interested people to do the job, create living conditions worthy for all humans, safe the climate and plant lots of trees to prevent animals from dying out. tax the super rich in an approptiate manner instead of taking donations from them. the lockdown isn't a strategy for the future. italy and spain had the strictest lockdown ever at the beginning of the pandemia and look where they are now. the minute you stop the lockdown the numbers of infected people tend to rise again. not really a surprise is it...

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