Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one complex world - 07.01.2018 um 09:22:34

  


Ein begriff der mich schon mein ganzes leben lang beschäftigt, begleitet und provoziert: normal. Als kind dachte ich alle sind normal nur ich nicht. Dann wurde mir klar, dass die anderen irgendwie auch nicht normal waren. Sie konnten es einfach besser verbergen als ich, dass sie wilde unerklärliche beängstigende rasende verstörende gefühle hatten und scheinbar sinnloses oder zerstörerisches taten oder wenigstens tun wollten.
Jetzt weiss ich dass „normal“ ein ordnungsbegriff ist, der nur dazu erfunden wurde, menschen besser zu kontrollieren und berufe zu schaffen, die diese menschen wieder zurücktreiben in die so genannte normalität. Wenn man zu jemandem sagen kann: du bist nicht normal! kann man ihn/sie besser kontrollieren, es ist eine art von mentaler vergewaltigung.
In meiner fast 40jährigen feministischen und spirituellen arbeit mit frauen hörte ich von vielen vielen frauen, dass ihre kinder oder ihr partner ihnen irgendwann mal /gern während der menopause sagten: du bist nicht normal, du gehörst ja ins irrenhaus!
Naja, der mann der das sagt geht davon aus, dass er normal ist und die frau nicht, die frau ist kein mann, wie könnte sie sein wie er? Wie könnte er ihre komplexität auch nur ansatzweise verstehen? Selbst andere frauen verstehen frauen ja oft nicht, es ist unbequem aber unausweichlich.Wie könnte eine frau sein wie ihre kinder, die noch mit ihrem eigenen anspruch an normalität oder originalität um ihren platz in der meinung anderer kämpfen?
Wenn wir aufhören würden, das normale anzustreben/ alles andere auszuschliessen wäre die welt ein friedlicherer und schönerer lebensraum.
Ich jedenfalls bin nicht normal und ich bin stolz drauf.

A word that provoked, accompanied and disturbed me since childhood: normal. When i was a child i thought everybody is normal but i‘m not. Then i realized that all the others obviously weren‘t normal either. They might have been more able than myself to pretend - to hide the fact that they had wild, inexplicable, frightning, driving thoughts, that they wanted to do seemingly senseless or destructive things.
I know now that „normal“ is an expression designed to control people and to create a whole lot of professions which push those people back into „normality“. If you tell someone „you are not normal“ you can control this person better. It‘s some kind of mindfuck.
In my almost 40 years of feminist and spiritual work with women many told me that their partners or children told them at one time/often during menopause: you are not normal, you should be hospitalized. Off to the looney bin.
Well a man of course thinks he is normal, but a woman is not a man, so how could she be like him, or how could he even begin to understand her complexity?! Even other women often don‘t understand women, it‘s uncomfortable, but also inevitable. How could a woman be like her kids who are still fighting for their place in the world and in the general opinion.
If we stopped trying to achieve the „normal“ / excluding everything else, the world would be a more peaceful and beautiful place.
I am not normal and i‘m proud of it.
luisa in one world - 06.01.2018 um 07:52:19

 pfiatdi frau percht 


zum ende der raunächte - aaah, endlich, diesmal es war rau ohne ende - zwei tipps:

sprachlog.de
(kristins sprachblog) wunderbar spitzfindig

und

herstory-history.com
mit neuen beiträgen zur frühgeschichte, die ich sehr spannend finde


luisa in one world - 05.01.2018 um 06:06:37

  



In einem dorf in ghana das ich einmal besuchte, stand ein webstuhl auf dem dorfplatz. wer lust hatte webte, wer kochen wollte kochte und lud die anderen zum essen ein. es gab keine pflichten und doch wurde alles getan. keine anführerIn, keine die folgten. Genial. Denn es geht doch nur um eins: dass durch den austausch mit anderen, durch die reibungen mit anderen eigenständigkeit entsteht. Jede person muss zu ihrer eigenen haltung, zu eigenen überzeugungen und werten und damit auch zur selbstverantwortung gelangen. Nur so entsteht doch eine lebendige gemeinschaft. Klar kann man gemeinsamkeiten finden und teilen, doch muss immer alles überprüft werden: stimmts noch? Entspricht das meiner eigenen wahrheit? Will ich das?


In a village i went to once in ghana there was a loom in the middle of the village square. those who felt like weaving did it, those you felt like cooking cooked and invited the others to the meal. there were no duties but everything was done quite naturally. no leaders, no followers. that's it - each person should find their own conviction, values and responsibility through the exchange with others. This is the only way to create a living community i think. Of course we can always find and share ideas and ways we have in common, but it‘s so important to check: is it still okay? Does it match my own truth and conviction? Do i want it?

luisa in one precious world - 03.01.2018 um 07:49:58

 vollmond hinter der buche 


 happy birthday ilse 


Ich träumte ich war im kino als ich plötzlich bemerkte, dass ich meine festigkeit verlor, mein körper schien sich aufzulösen. Ich hatte so ein blaues glas, wie von neal‘s yard in london, da war die substanz drin, mit der ich den körper wieder aufbauen konnte. Aber ich hatte die kraft nicht, den deckel zu öffnen. Plötzlich stand annamirl da, jung und lustig. Annamirl! Rief ich aus. Du hier! Rief sie. Wir umarmten uns. Bei dir ist es erst die jährliche runderneuerung, sagte sie.
Ich wachte auf. Es wird zeit dass ich nach portugal komme….


I dreamt i was in a cinema when i suddenly noticed that my body lost all shape and firmness, i seemed to dissolve. I had a blue glass, like the ones from neal‘s yard in london, it contained a substance which could have given me the vitality of my body back but i couldn‘t open the lid. Suddenly there was annamirl, young, in good spirits. Annamirl! I called out. You here! She said. We hugged. It‘s only your yearly renewal, she said.
I woke up. It‘s about time i got back to portugal...
luisa in one beautiful world - 02.01.2018 um 12:15:07

  


das wünsche ich

respekt

mitgefühl

geduld

humor

fantasie

beherztheit

versöhnlichkeit

lebensfreude

spirituelle energie

liebe zur natur



this is what i wish for

respect

compassion

patience

sense of humour

imagination

courage

forgiveness

joy of life

spiritual energy

love of nature

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