Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one beautiful world - 29.08.2017 um 06:02:41

  


Mächtiger sturm
was verdichtet war wird flüssig
das fleisch tanzt
die knochen schlagen den rhythmus
ich hüte meine gedankenherden
singend entlasse ich sie
mit dem atem fange ich sie ein
lachend treibe ich sie
durch alle höhlen und hügel meines körpers
bis sie ruhe geben

powerful storm
matter turns to liquid
the flesh is dancing
the bones beat the rhythm
i gather my flock of thoughts
let them go in a song
catch them in my breath
laughing i chase them
through all the caves and hills of my body
until they keep still

luisa in one beautiful world - 28.08.2017 um 06:39:17

  


 atelierhaus 


 beschwingt am hundertwasser bahnhof uelzen 


  


  


Das wendland war für mich früher das nukleare grauen – gorleben und so. jetzt ist es: zauberhafte landschaft, wunderschöne alte häuser, eine lebendige spannende szene von öko landbau bis politische aktionen und kunst, verträumte lichte wäldchen und das atelierhaus in lichtenberg, mit diesen inspirierenden bildern von margarete petersen und dietmar buchmann.
Wenn männer zu meinen lesungen kommen, geht’s sehr schnell darum: jetzt ists mal gut mit „gender diskussionen“. Weiss gar nicht was gender so richtig sein soll. Falls es um feminismus geht – wir frauen sagen wanns gut ist, und die männer könnten freundlicherweise einfach mal etwas unterstützung und geduld aufbringen, die wir ja auch haben müssen.
Eine überraschung auf der heimfahrt: der bahnhof uelzen. Er wurde von hundertwasser gestaltet, ich sass dort eine stunde fest und war entzückt. In der bäckerei gibt’s hausgemachte kleine snacks, alles sehr freundlich und beschwingt. Ein hündchen lief mir zu und dann auch das herrchen...
im zug hatte ich spass mit einem kleinen mädchen das einen rucksack voll mit spielzeugautos hatte – apropos gender. Die sonne ging unter, es war eine lange reise die sich am ende zauberhaft anfühlte.

„wendland“ used to be the nuclear horror for me what with gorleben as a centre of nuclear waste. Now it has turned to an enchanting landscape, wonderful old houses, a lively interesting scene of people from organic gardening to political actions and art, dreamy woods, and the art studio of my friends margarete petersen and dietmar buchmann, artists/painters both with their inspiring pictures.
When i read from my books and men come to the event they often quickly say: now all this gender crap has to end. I don't know about gender, if it's to do with feminism: we women decide when it's time to end it and men could just show a little support and patience women have to have too!
On my way home the station of uelzen was a surprise: the artist hundertwasser designed it. I was stuck there for an hour - it felt like minutes. The bakery offers homemade snacks, it's all very colourful and friendly. A little dog came and adopted me for a while...
on the train i had fun with a little girl who had a rucksack filled with toy cars – talking about gender... the sun went down. It was a very long journey that felt totally magical in the end.
luisa in bayern - 27.08.2017 um 21:46:38

die frauen, die sich am 18. september im mutterland/grasswil zu dem nachmittag angemeldet haben sollen sich doch bitte bei sabine kapfer melden
sabine.kapfer@bluewin.ch
weil der nachmittag leider ausfallen muss, ich kann nicht kommen.
luisa in one world - 25.08.2017 um 06:47:08

 when shall we three meet again 


wie oben so unten
wie aussen so innen
was wir der erde antun
tun wir uns selbst an

above like below
outside like inside
what we do to the earth
we do to ourselves
luisa in one world - 24.08.2017 um 07:12:49

 was von der schrankwand übrig blieb 


 grüsse von den sozialen netzwerken 


Seit meine mutter tot ist, trenne ich mich so peu a peu von ihren sachen. Wer sich einrichtet denkt ja nicht an die entsorgung. Den schweren grossen tisch und ihren geliebten diwan loszuwerden – die diakonie hat abgewunken - hat ein kleines vermögen gekostet. Für sie wars das höchste aber für mich wars dann auch mal gut.endlose radlfahrten und autofahrten zum wertstoffhof. Während einwohnerInnen von münchen kostenlos alles entsorgen können und sogar zweimal im jahr den sperrmüll kostenlos bestellen können, ist entsorgung in grafing richtig teuer. Ausser papier und elektroschrott wird alles nach gewicht berechnet. Ich wette kaum jemand denkt bei einrichten daran, was das entsorgen kosten wird.
Die meisten meiner möbel sind von den sperrmüllsammlungen in den achtziger jahren am starnberger see. Da haben die leute sachen weggeschmissen, das glaubst du nicht, barockmöbel, kunst....
Mein aktuelles problem war dann mum's sechziger jahre schrankwand, damals supercool. Mum hat sie geliebt, ich finde so eine grosse schrankwand irgendwie bedrohlich. Und weil so viel zeug drin platz hat, sammelt sich auch viel an. Wie bekomme ich das ungetüm aus dem haus? Wie um himmels willen ist es reingekommen?? Zwei starke männer lösten jetzt das problem.

since mum died i gradually let go of her things. When you buy furniture and stuff for your place you obviously never think of how you can get rid of it later. The heavy big table and mum's sofa cost a small fortune to dispose of – charity shops certainly didn't want them. For mum it was heaven, for me it turned out hell. I cycled to the collection station many a time, with bigger objects i took the car. While the citizens of munich can depose of stuff without paying and can even call the clearence of junk twice a year without paying, in grafing you have to pay by weight, except for paper and electric junk. For heavy furniture this means paying almost more to get rid of it than to buy it – curious world!
My furniture comes from junk collections along starnberger see in the eighties. You won't believe what people threw out then, baroque furniture, art...
My current problem is mum's sixties' sitting room shelf unit. It was the coolest piece of furniture at the time. She loved it, i find it threatening and because there is so much space in it, there are so many things to get rid of as well. How on earth will i get the monstrous construction out of the house? How did it get in in first place?? Two strong men now solved my problem.

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