Das Auge

tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.
my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.
fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!
c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!
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luisa in one beautiful world - 03.11.2019 um 07:40:00

 brucker moos 


 der blick ins gebirg 


 begegnung morgens  


 happy birthday herlinde 


  


ich nehme wieder eine auszeit ohne internet.
ein "süddeutsche" schreiber bezeichnete es als elitär, ohne internet zu sein. man müsse ja informiert und verbunden bleiben.

springen uns die informationen und nachrichten nicht von überall an?! ich wurzle noch in einem zeit/raum, in dem verbindungen anders entstanden, die halte ich mühelos.
bis nächsten sonntag also.

i take an internet break again. a journalist of "süddeutsche zeitung" calls it elitist to be without internet because one has to be informed and connected.
don't informations and news jump at us from everywhere?! i'm rooted in a time/space when connections were created differently, i keep them up effortlessly.
until next sunday.
luisa in transition - 01.11.2019 um 04:23:01

 frau percht kommt zu besuch 


Halloween

im keller der finsteren kräfte
fauliger geruch
von hass neid eifersucht
missgunst häme lüge
gier selbstmitleid
zynismus
schadenfreude
herzlosigkeit

das herz ist eine kleine hölle
in der ich extrawürste brate
ich gehöre nicht zu
ich bin nicht wie
ach

das unerwünschte wahrnehmen
ohne es mit energie zu nähren
an grenzen gehen
und sie mit dem atem dehnen

den keller lüften
lachen
luisa in one precious world - 31.10.2019 um 17:55:01

  


Es wird dunkler, kälter, und es ist zeit, die verborgenen kräfte kennenzulernen, mit den dämonen frieden zu schließen, dem eigenen schatten zu begegnen.
Alles andere ist das fest der tiefen abgründe und der heilen seelen als diese schrille verkleidungsorgie, die halloween mittlerweile geworden ist.
Falls ihr in dieses thema eintauchen wollt: am samstag, 30. nov bin ich im frauenmuseum wiesbaden von 11 bis 18 uhr mit einem tagesworkshop zu dem thema „die verborgene welt und die verborgenen kräfte der frauen“
Am abend zuvor, freitag 29. nov um 19 uhr, lese ich aus
„der weibliche weg zur wilden kraft“
und erzähle vom göttinnenhaus, von die wilden kräften, von der unerbittlichkeit der natur und der notwendigkeit, die weibliche kraft in der welt auszubreiten.
Nicht nur für mich ist dieses jahr eine art jubiläumsjahr - 70 jahre bin ich, 40 jahre arbeite ich mit frauen, 20 jahre führe ich mein internet tagebuch salamandra.de und 10 jahre gibt es das göttinnenhaus in portugal.
Auch das frauenmuseum wiesbaden hat was zu feiern - es besteht seit 35 jahren.

Am 3. dez bin ich im frauenbuchladen münchen mit dem thema „dämonen und schatten – die dunklen kräfte und die wilden göttinnen“
Und dann mache ich eine längere pause. Ich musste auch mal wieder einige kurse absagen, weil ich mich neu sortieren will.
luisa in one puzzling world - 30.10.2019 um 05:34:21

  


Die welt ist schon irgendwie ein bisschen ein irrenhaus. Leute die afd wählen müssen endlich einsehen, dass sie keine protestwählerInnen sind, sondern faschismus befördern. Leute, die finden „jetzt reichts dann langsam mit der klima hysterie“ müssen einsehen, dass es den klimawandel gibt, dass er völkerwanderungen auslöst und mehr auslösen wird, dass die immer noch recht bequeme lebensweise doch erschreckend unbequem werden kann. Man kann von allem genervt“ sein, das ändert aber nichts an der tatsache, dass alles im wandel ist und dass untergehen wird, wer nicht mitfühlend, heiter, geschmeidig und ja, auch irgendwie gelassen bleibt. Noch besser natürlich: sich engagiert!

The world is a loony bin somehow. People who vote for afd or ukip have to realize that they support fashism. People who think „now enough of climate hysteria“ have to admit, that climate change happens, that migration is also a result and there will be more of it, that our quite comfortable lifestyle may well turn into a quite uncomfortable one. Everything might get on your nerves but that doesn‘t change the fact that everything is changing and that you will go down if you don‘t stay compassionate, cheerful, flexible and, yes, stay calm. Even better of course: committed.
luisa in one beautiful world - 28.10.2019 um 07:05:19

  


  


  


  


  


  


  


Gestern in grafing: leonhardifahrt. Ein ereignis schon aus meiner kindheit, das mir so ein wohliges heimatgefühl vermittelt – und gleichzeitig eine abwehr. Schon immer. Wir sind nicht bayrisch verkleidet und gehören eigentlich nicht dazu, obwohl wir ja so super jodeln.
Die pferde, die wagen, die menschen, alles so schön anzusehen und ich, obwohl so vertraut – fremd! Es wird nicht so viele hier geben, die tatsächlich in grafing geboren sind so wie ilse und ich. Als ich zu meiner mutter zog und mich im rathaus anmeldete (wo mum mal sekretärin vom bürgermeister war), sagte die melde-frau: ach, jetzt kehren Sie zu Ihrem ursprung zurück. Aber ich fühle mich wie eine durchreisende – was wir übrigens alle sind, denn unser leben ist ja erstaunlich kurz. Ich nehme kontakt zu anderen durchreisenden auf, es spielt für mich keine rolle an welchem punkt der erde sie ursprünglich gelandet sind. Deshalb verstehe ich auch fremdenhass und fremdenfeindlichkeit nicht. Wir sind doch alle irgendwie fremd – universell gesehen. Wenn wir irgendwo fuß gefasst haben, dann hatten wir halt glück.

Yesterday: grafing‘s leonhardifahrt, a parade of horses,a string of carts and people dressed in national bavarian costumes. It always creats such a homely feeling and, strangely enough, a feeling of defence. It‘s always been like this for me. We are not dressed in costumes of whatever kind and don‘t belong (although we were born here and yodel passionately).

Horses, carts, people – so beautiful to look at, so familiar and alien at the same time. I suppose there are not many people here who were actually born in grafing, like ilse and i. On marktplatz – in the middle of town. When i moved to mum‘s place i went to the registration office in the town hall (where mum once was secretary of the mayor), the woman said: o you come back to your origins. But i feel like travelling through – aren‘t we all just passing through, our lives are amazingly short! I establish contact to other travellers, no matter where they originally landed on this earth. That‘s why i can‘t understand xenophobia. aren‘t we all aliens, from a universal viewpoint?! If we were able to establish a home somewhere, we were simply lucky.

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