tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.

my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.

fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!

c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!

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luisa in lockdown before strict lockdown after lockdown light - 13.01.2021 um 08:15 Uhr

besuch bei der steingöttin

besprechung mit der steingoettin



auf und davon



traf einen fuchs



dolmen v3

wenn man heute einen ort sucht gibt man ihn halt im navi ein und kommt an. ich verirre mich lieber und geniesse was ich dabei unerwartetes sehe und erlebe. ich machte einen ausflug in die wildnis um marvao, fand einen schönen dolmen, traf einen fuchs, mehrere hirschkühe/rehe, ass noch einmal den guten fischauflauf (den ich leider nachts kotzte, meine histamin allergie wenn fisch nicht mehr ganz okay ist... ). übernachten konnte ich leider nicht, weil marvao gerade zur high-risk-zone ernannt wurde. im auto bei 4 grad unter null übernachten ist jetzt nicht der traum meiner schlaflosen nächte. also zurück ins häuschen. zum glück kann ich immer hinaus in die natur, die immer schöner wird! was ich vermisse: kino, mich mit freundinnen treffen, gemeinsames yoga.

 

those who want to find a place nowadays enter the data in their navigation system and arrive. i prefer to lose my way and experience all sorts of surprises, this time around the marvao wildernis i met a fox, deer, found a  beautiful quoit and had a fishpie to go, unfortunately threw it up again at night (its the histamine allergy, when fish isn't totally okay i can't keep it) i would have stayed overnight, but marvao has been declared high-risk-zone, most hotels are closed. and i'm not so much into sleeping in the car with temperatures below zero. so it was back to my little house. fortunately i can always go out into nature - more beautiful than ever. but i do miss cinema, meeting up with friends, yoga in a group.


luisa in one crazy world - 12.01.2021 um 08:52 Uhr

so sei es

die lockdown situation erinnert mich ein bisschen an die verrückten diäten: fressen, hungern, kotzen, fressen, hungern, kotzen - und es bringt nichts. kann auch nicht. corona geht ja überall durch und ist allgegenwärtig, wir müssen mit corona in harmonie leben.  denkt mal an italien und spanien letztes frühjahr. strenger ging doch der lockdown gar nicht - die infektionszahlen schnellten wieder in die höhe. ich wünsche mir jetzt endlich mal eine WISSENSCHAFTLICHE forschung darüber, warum manche menschen, z.b. oft kinder,mit corona leben ohne symptome, ohne probleme. nicht wissenschaftlich ist:

AN  oder MIT corona verstorben

 ironie des schicksals: die 15 km regel, dass man nicht weiter rausdarf - das ist doch genau, was man den geflüchteten befohlen hat, dass sie den landkreis ihrer internierung nicht verlassen dürfen. alles kommt irgendwie zurück.

 

the lockdown situation reminds me of crazy diets: stuff yourself, starve yourself, puke and again and again and nothing changes. can't change: corona is everywhere, we can't ban it.we have to live with it in harmony. and that's what i expect from sience: find out why many people,especially children, live with the virus without having the least trouble or symptoms. to say: "died with or of the virus"isn't a scientific statement.


luisa in one strange world - 11.01.2021 um 10:15 Uhr

wolken sammeln sich



sechs grad



steinfigur

durch den winter, durch den lockdown kommen: morgens hagebuttenpulver und leinsamen, im internet nachrichten, mails,flickr checken, wasser an der quelle holen, atemübungen und bisschen yoga auf der mauer oder am see, einmal reinspringen und schreien (6 grad hat er jetzt), warm einpacken, kochen (zur zeit viel weisskraut, blaukraut, spitzkohl)video anschauen (gestern "pride", fantastisch und herzwärmend) die alten bäume und steine besuchen, das göttinnenhaus lüften, kleines ritual im garten im steinkreis machen und immer tee...

 

to get through lockdown and winter: rosehip either as powder or tea or jam without sugar, linseed, check news, mail, flickr on the internet, fetch water from the well, deep breathing and a bit of yoga on the castle wall or by the lake, jump into the lake and scream (now 6 degrees), get into warm clothes, cook (i love cabbage of all sorts) and watch a video (yesterday "pride" - heartwarming, fantastic)visit the old trees and rocks, air the goddess house, a ritual in the stonecircle of my garden and always tea...


luisa in a cold world - 10.01.2021 um 10:18 Uhr

abendrot ueberm see

mein kleider/tücherberg am abend

alle meine klamotten am abend

mein gemütseck

mein gemuetseck

yoga heute: das brett, geh auf alle viere, spann den bauch fest an und mit dem einatem füsse zurück körper hoch weiteratmen, beim rausgehen zuerst die knie ablegen,nicht runtersacken
on all fours pull tummy in and inhaling put feet back and body up keep breathing and keep muscles drawn in exhaling put knees down first

das brett

die kälte ist beachtlich. die küche ist mein kühlschrank und der weg zum klo nachts eine herausforderung. ich hab mir national geographic portugiesisch gekauft, ein sonderheft über archäologische besondere orte und habe etwas verblüffendes entdeckt: es zieht mich ja immer zum nationalpark sao marmede/castelo de vide/marvao, ich wandere da rum und entdecke wunderbare steinplätze. doch wusste ich nicht, dass mit die ältesten zeugnisse von kultur bei arronches/sao marmede zu finden sind. da muss ich hin. aber wann. noch ist ja reisesperre...zuhausebleiben! ficar em casa! schau ma mal

 

the cold is impressive. the kitchen is my fridge and the way to the loo a challenge at night. i bought a national geographic special edition about archeological places in portugal, and wow: the oldest remains of paleolithic times are near arronches/sao marmede. i have always been fascinated by the national park sao marmede/marvao/castelo de vide, walked and found fascinating places but i never knew about arronches. i definitely have to go there, but when? just now we aren't even allowed to be outside our county... ficar em casa!


luisa in einer aufgeregten welt - 09.01.2021 um 08:47 Uhr

beeren vor wolken



orangen zitronen

unbedingt an die frische luft gehen irgendwo an einsamer stelle entweder im sitzen oder stehend tief atmen und schreien
schreien geht auch gut in kaltem wasser. schreien befreit die lungenflügel und löst den frust

guten morgen v2

schon das ganze letzte jahr hat mich interessiert, was virologinnen zur situation zu sagen haben. in den medien findet man sie kaum. wenn du "virologin" bei google eingibst, kommt "meinten sie virologe". nein, schreie ich. nicht die schon wieder. ich meinte virologin. ich hab mich immer an professor ulrike protzer gehalten, sie ist ruhig und unaufgeregt und kommt auf den punkt. der bayrische rundfunk hat rausgefunden, dass zwar die hälfte aller medizinerInnen frauen sind, dass 45% des virologischen fachpersonals frauen sind,  aber in den medien nur etwa 7% zu wort kommen.

 

 namhafte aber selten zitierte virologinnen/ well known but hardly ever quoted female virologists:

melanie brinkmann sigrun smola,  marilyn addo, die als schwarze frau dazu auch noch rassismus und feindseligkeiten zu spüren bekommt.

sandra junglen, simone scheithauer,susanne herold,cornelia betsch, sarah gilbert, sandra ciesek, angela rasmussen, isabella eckerle, barbara schnierle, maria vehreschild, mascha binder, sigrid baumgarte

und viele andere mehr. fast alle sind professorinnen

sie drängen sich halt nicht so nach vorn und es ist ja überhaupt schwer, die alteingesessenen herrenclub-strukturen mal aufzubrechen.

 

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