tagebuch / diary

in meinem tagebuch schreibe ich in unregelmässigen abständen über ereignisse, gedanken, träume in meinem leben.

my diary reflects my thoughts, dreams and the events of my life.

fin'ora non riesco ancora di scrivere il diario internet in italiano, ma farò uno sforzo qualche volta!

c'est difficile pour moi ecrire mon journal internet en francais mais je veux essayer quelche fois!

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luisa in one absurd world - 09.02.2020 um 09:41 Uhr

ich fuehl mich heute gar nicht gut

Ja wie ist das denn mit heilung überhaupt? Früher glaubte man noch an die stärkung des eigenen immunsystems. Zum beispiel behandelte meine oma mich mit kampfer als ich diphterie hatte, das würde heute kaum noch jemand wagen, da würde man ja in der luft zerrissen. Als meine tochter klein war spielten die kinder im dreck, da brachten wir noch alle kinder mit keuchhusten zusammen, so hatten sie es gemeinsam dann hinter sich. Unvergesslich der martinszug mit den hustenden kindern und den wild in der luft wackelnden kleinen laternen. Mit keuchhusten reifen ja  kinder in eine neue kindheitsphase, wenn sie durch sind. Die nächste generation, mit der ich zu tun hatte, wurde auf wunsch der eltern geimpft und hatte dann halt pseudokrupp husten - ganz gemein! Die verschiedenen versionen von scharlach die meine tochter hatte, wurden zuhause, fern von anderen kindern, ausgeheilt. Da wars natürlich praktisch, dass ich freiberuflich war und daheim sein konnte. Die erholungsphasen feierten wir dann schon mal auf dem land in italien oder in afrika.
Die so genannten kinderkrankheiten heissen ja so, weil kinder sie bekamen und dann ein leben lang immun waren. Davon ist heute mit dem impfwahn nicht mehr viel übrig.  Wenn wir erkältet waren, zog uns die oma warm an und schickte uns raus, schlittenfahren zum beispiel.


Du kannst jetzt überprüfen wo unter welchen umständen menschen am corona virus gestorben sind, wie die behandelt wurden - und dann denk mal scharf nach.

 

 

How is this healing business? Once upon a time people believed in strengthening the immune system. My granny, for instance,  treated me with camphor, when i was sick with diphteria. No one would dare that nowadays, doctors would tear them apart! When my daughter was little she and her friends played in the dirt and we put all the kids together when one had the whooping cough, so they could all get over it at the same time and grow into a new phase of childhood  with it. Unforgotten the martins celebration with all the kids coughing and the little lanterns dancing in the dark. The next generation i had to deal with was vaccinated - parents' order - and got acute spasmodic laryngitis. Quite mean! My daughter went through the different versions of scarlet fever at home, away from other kids, which was possible because as a freelance i worked at home. We also used those times of recovery to go on holiday to italian countryside or to africa.
The childhood diseases are called so because kids get them, get over them, strengthen their bodies and are immune for the rest of their lives. Long forgotten with the vaccination hype nowadays.  When we had a cold, granny put us into warm clothes and sent us outside, tobogganing for instance.


Check wherew and under which conditions people died of corona, how they were treated -  and think about it.


luisa in one magical world - 08.02.2020 um 16:50 Uhr

da schwimmt der vollmond her

erdgöttin

die erdgoettin

kam gerade noch rechtzeitig auf die mauer aber eigentlich war die sau ganz friedlich

schnell sprang ich auf die mauer

fand eher zufällig einen dolmen

dolmen mit langem eingang

vorsicht storch kreuzt

geht ein storch ueber die strasse

Ich machte mich wieder auf entdeckungsreise. Hatte sogar eine "little sun" von olafur eliasson dabei, falls es dunkel wird und ichs gar nicht bemerke vor trance und so. Alles war wunderbar - aber dann. Es grunzte im gebüsch und ich konnte grad noch auf die mauer springen: mama schwein mit kind. Servus. Irgendwas ist doch immer.

I went exploring again and even took "little sun" by olafur eliasson just in case it might get dark and me not noticing, being in trance ecc.  Everything went wonderfully smooth - but then. There was a snorting and gruntin in the bushes and i just about made it up a stone wall: mama pig with child. Olà! There is always a surprise waiting to happen!


luisa in one crazy world - 07.02.2020 um 09:16 Uhr

see im morgenlicht

In der pasteleria habe ich im fernsehen gesehen, dass der arzt gestorben ist, der öffentlich gemacht hat, wie die chinesische führung den corona ausbruch vertuscht und ihn damit natürlich erst so richtig angeheizt hat. da kam mir die idee, dass die menschen in china womöglich gar nicht am corona virus sondern an der totalitären situation sterben. Die elf patientInnen in münchen sind ja scheints - laut arzt - pumperlgsund und munter und ich denk mir, ich wäre auch lieber bei so einem arzt, als in einem hochsicherheitsgefängnis, was die krankenhäuser in china jetzt ja wohl sind, wo die ärzte immer "auf anweisung von oben" warten müssen, um irgendwas zu machen. Man wird halt auch schneller gesund, wenn man gut drauf ist. Angst fördert die heilung jedenfalls nicht.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich kurz drüber nachdachte, ob man nicht die ingenieure und arbeiter, die in zwei wochen zwei riesige krankenhäuser hochgezogen haben, nach berlin einladen könnte. Da wäre der flughafen wahrscheinlich in drei tagen endlich mal fertig.

 

When i saw on telly in the pasteleria that the doctor now died, who made it public how the chinese government hushed up the outbreak of corona and prohibited an immediate action against it and thus boosted it of course, i thought maybe the people in china don't die of corona but of the totalitarian situation they are in. The eleven patients in munich seem to be well and fit and i confess i'd rather be with a doctor who treats them with a humorous attitude than be locked away in a high security prison where doctors have to wait for orders "from above" . Its easier to get well again when you're in a good mood. Fear is definitely no good partner in healing.
But i must confess that i started to think about these engeneers and workers who put up two enormous hospitals within two weeks - should they not be invited to berlin to finish that blasted airport (probably in three days).


luisa in one world - 06.02.2020 um 18:35 Uhr

schön wenn sich der nebel lichtet

nebelwellen

eine salamandra-leserin mahnt mich, ich soll einfach aufhörn nachrichten zu hören und zeitungen zu lesen und nur noch den "rest text" vom letzten eintrag mit den wunderbaren frauen schreiben. hm, da wurde ich seeeehr nachdenklich. wieviel patriarchat darfs denn sein? autos und autobahnen, rente, gesichertes einkommen, krankenversicherung, ein paar urlaubsflüge, die ausbildung für die kinder schon oder? darfs auch ein bisschen mehr sein? nette männer, sozialer aufstieg? das alles gibts in deutschland, in der schweiz und auch in österreich unter anderem, weils militärtechnologie, chemische industrien, und natürlich digitale entwicklungen gibt. das ist ja jetzt alles irgendwie doch patriarchatsimmanent... ich hab lang nachgedacht. es gibt meiner einschätzung nach wahrscheinlich zwei gruppen von frauen: die, die vom patriarchat benutzt, gequält, unterworfen, sexuell ausgebeutet, gehirngewaschen, verarscht usw. werden. und dann gibts noch die nutzniesserinnen, die sich ganz gut einrichten können, oft gut situiert (nicht immer) sich nur das reinziehen, was sie wollen und dann denken sie sind matriarchal und alles gut.
ich wurde schon als feministin geboren und ein albtraum von einem vater klärte die situation für immer, da konnte ein maier biolehrer nicht mithalten, der mich gern vor der klasse demütigte. ich wurde radikaler und radikaler und hatte nicht mehr so viel zu lachen. jetzt habe ich mehr zu lachen, nach all den kämpfen um gleichheit (ha! das war ein fehler, wir sind nicht gleich. eine frau die so gut sein will wie ein mann hat einfach keinen ehrgeiz) um das recht auf unseren eigenen körper, auf geburten, auf abtreibungen usw. aber so weit bin ich noch nicht, dass ich nur noch (doch ja gern manchmal) im lichterglanz  friede freude eierkuchen tanze. die welt ist in krise und ich bleibe bei aller frauenfreude wachsam. und der grosse vorteil meines tagebuchs ist ja, dass ich schreibe was ich will und niemand wird mich zensieren.

 

a salamandra reader told me to stop hearing or reading news and only write in my diary about the wonderful women i meet. i had to think deeply about that. how much patriarchy do you want? cars, motorways, pension, an acceptable income, health insurance, a few flights to holiday places, the children's education, okay? maybe a little more? nice men, social climbing? all that exists because our countries are involved in military technology, chemical induistries, digital developments, isn't all that part of patriarchy? i thought deeper and deeper and came to the conclusion that there are probabyl two groups of women, the ones who are exploited, suppressed, sold, sexually abused, ripped off by patriarchy, and the others who profit in a way of patriarchy, most of them in a financially healthy situation, who can take from patriarchal society what they can do with and drop the rest and then feel all matriarchal and everything is fine.
i was born a feminist, the nightmare of a father radicalized me and even the teacher of biology in highschool who loved to humiliate me in front of the class could never quite keep up with horror dad. i fought for egality for women (no, women are not equal to men, and a woman who wants to be as good as a man just hasn't any ambition), for the right to give birth or have an abortion ecc. now i'm not as radical as i used to be. i laugh a lot. but i'm not dancing with  women and the fairies all the time (sometimes, yess!) and all is well. the world is in crisis and i stay wide awake.


luisa in one beautiful world - 04.02.2020 um 11:01 Uhr

frau luna unbeirrt

frau luna

den bringst du nicht aus der ruhe

den bringst du nicht aus der ruhe

heute morgen

distel mit spinnwebe

kann denn schönheit krankheit sein

kann denn schoenheit krankheit sein

ein hoch aufs leben auf yoga auf die freundschaft

meine yogafreundinnen

alarm! alarm! alarm! katastrophenwetter in deutschland, coronavirus, brexit und falls dir das noch nicht reicht - die who (weltgesundheitsorganisation) sagt die krebserkrankungen werden sich die nächsten zwanzig jahre oder so verdoppeln. leute - gehts noch? ich hab das gefühl dass die medien nur noch rumkreischen, sogar die - eigentlich - bevorzugten blätter wie süddeutsche und guardian. und natürlich geht den klimarebellInnen nach sowieso die welt unter. könnt ihr euch vielleicht mal beruhigen?

leben ist lebensgefährlich und endet unweigerlich mit dem tod.


ich sage jetzt mal ganz was anderes: ich bin so dankbar, dass ich über meine arbeit, die so spass macht, dass sie gar nicht als arbeit zählt, so viele interessante, forschende, freche, mutige, entzückende frauen gefunden habe und finde, mit vielen von ihnen verbindet mich schon eine langjährige freundschaft.

 

alarm! alarm! alarm! weather catastrophy, corona virus, brexit, and if that isn't enough for you take that: who (world health organisation) says the cancer rate will double  the next 20 years or so. are you kidding? i have a feeling the media can only sell their news screaming permanently, even my favourite ones like sueddeutsche zeitung and guardian. and of course according to climate activists the world is gonna end anyway.  give me a break!

life is perilous and will end inevitably with death.


i want to tell you something completely different now: i am so thankful that i meet so many  interesting, cheeky, courageous, enchanting, researching  women through my work that can't be called work because it's so much fun. with many of them i have been friends for a long time.

 

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